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Auf globaler Ebene ist VALUE zum ersten Mal seit langem (zum ersten Mal seit 2016) die beste Anlagestrategie, vor Growth, Momentum, Low Vola, Size, Quality etc. Ein Redakteur einer renommierten deutschen Sonntagszeitung hatte hierzu verschiedene Fragen an, Matthias Bohn, Vorstand der P&S Vermögensberatungs AG.

Frage: Weshalb hat der Anlagestil „Value“ derzeit die Nase vorn und glauben Sie, dass sich Value für längere Zeit oben halten kann?

Matthias Bohn: Für Investitionen in Unternehmen sind Investitionszeiträume von vielen Jahren (besser noch Jahrzehnten) von Relevanz. Die Aussagekraft von Vergleichen zur relativen Vorteilhaftigkeit von Investmentstilen kann deshalb nicht an wenigen Jahren festgemacht werden. Es sollte vielmehr der theoretische Unterbau passen, d.h. basiert der Investmentstil auf sozusagen zwingenden Werttreibern (Weshalb soll mein Investment in der Zukunft einen höheren Wert als heute haben?) oder sind hier lediglich Scheinkorrelationen am Werke.

Für Value gilt: die Vorteilhaftigkeit dieses Investmentstils ist mehrfach und für viele Jahrzehnte akademisch fundiert nachgewiesen worden:

  • so bei Fama/French (die übrigens für ihre Arbeiten zu den Investmentstilen und deren relativer Vorteilhaftigkeit einen Nobelpreis erhielten):

  • bei einer Untersuchung von Longview Economics, Macrobond

  • oder auch in einer Ausarbeitung von BCA Research, die den langen Anlagezeitraum (1926-2021) von Fama/French noch auf die Ära vor dem Bruch des „Bretton Woods Abkommens“ (1970) und nach der Finanzmarktkrise (2007) unterteilt

 

Value und Growth sind sozusagen Antipoden, deren relative Vorteilhaftigkeit im Zeitablauf sich immer abgewechselt hat. Mit dem besseren Ende für Value. Value war also niemals weg! 

Und noch ein Wort zu Growth: das Problem mit Growth-Unternehmen ist nicht das Wachstum als solches, sondern die Extrapolation dieses Wachstums in die Zukunft und damit die zu hohen Preise für eine zumeist unrealistische Wachstumserwartung im HEUTE.

Könnte es dennoch sein, das Value nur ein Strohfeuer bleibt, ehe Technology bald wieder gefragt ist und Value schlägt?

Die Frage stellt sich nicht zwischen Value und Technology sondern stets zwischen Value und Growth. Die Zusammensetzung der beiden Gruppen variiert im Zeitablauf und so sind Technologie-Werte mal in der einen oder in der anderen Gruppe zu finden. Es ist auch nicht ungewöhnlich, dass unterschiedliche Technologiewerte zum selben Zeitpunkt als Value und andere Technologiewerte als Growth angesehen werden …

In dem Zusammenhang noch ein Wort zu den anderen „Investmentstilen“.

Quality ist sozusagen eine Anlagephilosophie, die natürlich insbesondere in und nach Finanzmarktkrisen eine Berechtigung verdient. Hier ist aber immer die Entscheidung zu treffen, ob dieser zusätzliche Faktor derzeit erforderlich ist. Über einen vollen Zyklus hinweg dürfte sich aber das Modethema „Quality“ unterlegen erweisen, da für Qualität meist mehr gezahlt werden muss und ceteris paribus damit nur geringere Renditen möglich sind.

Momentum zielt auf eher verhaltenspsychologische Aspekte an. Dieser Faktor ist insbesondere bei Charttechnikern beliebt. Gilt meines Erachtens aber nur für relativ überschaubare Haltedauern. Die theoretische Untermauerungen einer Strategie, die darauf setzt, dass Preise weiter steigen, weil sie vorher gestiegen sind halte ich zumindest für hinterfragungswürdig.

Wohlgemerkt: bei einem hohen Portfolioumschlag und relativ kurzen Haltedauern – mit den entsprechenden negativen Begleiterscheinungen (höhere Kosten, häufige Steuerbelastung) – ist der Effekt mathematisch nachweisbar.

Ihr Team der P&S Vermögensberatungs AG

 

Matthias Bohn war vor Kurzem im Gespräch mit einem Journalisten. Hier wurden ein paar interessante Fragen aufgeworfen, die viele unserer Investoren bzw. auch die Allgemeinheit der Investoren derzeit bewegen. Das Thema: Wie komme ich sicher durch die Krise bzw. Zeitenwende? Wir haben uns deshalb entschlossen, diese Fragestellungen und unsere Antworten hierauf, hier zu veröffentlichen.

 

Frage: Was bedeutet “Sicher durch die Krise” für den Vermögensaufbau und vor allem die Asset-Allokation?

Matthias Bohn: Um „Sicher durch die Krise“ zu kommen, ist es zunächst erforderlich zu definieren, was man unter „sicher“ versteht und was man mit „Krise“ meint. Landläufig wird „sicher“ und „unsicher“ mit dem Maß der Kursschwankungen gleichgesetzt. Ist aber eine nicht börsennotierte Unternehmensbeteiligung sicherer als ein täglich handelbare Aktie? Zugegeben, diese Frage mag ketzerisch anmuten. Speziell in Deutschland wird aber immer wieder Kursschwankung fälschlicherweise mit Unsicherheit gleichgesetzt.

Aus unserer Sicht gilt es vielmehr die inhärenten Risiken zu bewerten und als Value-Investor insbesondere herauszustellen, dass eine Aktie bzw. ein Investment in ein Unternehmen nicht deshalb unsicherer geworden ist, nur weil der Preis gefallen ist!!!

„Krise“: auch die Frage danach, welche schwierige Lage oder Situation hier gemeint ist, ist elementar. Sprechen wir über die aktuelle Abschwächung der Wirtschaftsleistung, eine Rezession oder wirklich über eine Zeitenwende. Eine Zeitenwende erleben wir – aus unserer Sicht – sowohl im Zinsgefüge als auch im Inflationsregime bzw. den darauf abzielenden Verhaltensmustern der Notenbanken. Dies wird uns die nächsten Jahre begleiten.

In den letzten 40 Jahren erlebten wir Finanzmärkte vor dem Hintergrund stetig fallender Zinsen. Dies führt dazu, dass kaum noch Marktteilnehmer aktiv sein dürften, die auch Erfahrungen in einem anderen Umfeld gesammelt haben. Dies führt aus unserer Sicht ganz klar dazu, dass wir eine höhere Volatilität an den Märkten erleben, da die Anpassungsprozesse der professionellen Marktteilnehmer erst wieder eine Lernkurve durchlaufen müssen.

Für die Portfolioallokation ist es zudem erforderlich, aus vergangenen Beispielen zu lernen. So gehen wir davon aus, dass bspw. das hohe Inflationspotential aufgrund der verfügbaren Geldmenge und den durch Corona und die Lieferkettenschwierigkeiten angestoßenen Inflationsimpuls als der bestimmende Unsicherheitsfaktor wahrgenommen werden sollte und damit die Krisensituation aus unserer Sicht am besten beschreibt. Aus der Vergangenheit wissen wir nun, dass lediglich Unternehmen die notwendige Anpassungsfähigkeit besitzen, um in einem solchen Umfeld zu bestehen und eine weitestgehende Vermögenssicherung darstellen können. Die „unsichere“ Aktie ist damit aus unserer Sicht in Bezug auf diese Krise die beste Wahl – trotz der damit verbundenen Schwankungen.

 

Müssen alle, die 2020 und 2021 auf Tech- und Wachstumsaktien gesetzt haben, zu einem klassischen 60-40-Portfolio zurückdackeln?

Die Frage stellt sich so nicht. Das Verhältnis von Aktien und Anleihen sollte durch die persönliche Risikopräferenz bestimmt sein. Für alle, die 2020 und 2021 komplett auf Wachstums- und Techaktien gesetzt haben, stellt sich vielmehr die Frage, ob nun wieder günstige Bewertungen und „Old Economy“ die besseren Investitionen darstellen. In Zeiten steigender Zinsen werden zukünftige Kapitalströme stärker abdiskontiert. Dies bedeutet – ganz emotionslos, dass die in ferner Zukunft erwarteten Zahlungsströme heute deutlich weniger Wert sind. Es gilt heute einmal mehr: lieber den Spatz in der Hand … 😊

 

Ist mit der Zeitenwende von 2022 Zins der neue Zins und Festverzinsliche werden Alternativlos für die Stabilität des Vermögens?

Auf keinen Fall! Mit einem RexP, der zweistellig dieses Jahr verloren hat, haben Anleihen den Nimbus des Hortes der Sicherheit eingebüßt. Hier kommen wir auch wieder auf die Erläuterung zur ersten Frage: Ist es wirklich ratsamer, das hart verdiente (und bereits versteuerte)  Geld schlecht geführten Staaten über deren Anleihen anzuvertrauen oder sollten wir doch lieber in gute Unternehmen investieren? Wo ist das inhärente Risiko höher?

 

Generell: Wie sollte eine Portfolio strukturiert sein, sodass es in einer Krise nicht allzu stark verliert, und trotzdem Renditechancen wahrt. Allzu stark ist natürlich relativ, aber für viele dürfte ein Minus von einem Viertel oder Fünftel eine Schmerzgrenze sein.

Die Portfolios sollten – gemäß der persönlichen Risikopräferenz – eine maximale Aktienquote aufweisen. Diese Quote variiert natürlich von Investor zu Investor. Wir plädieren aber dafür, jeweils das Maximum auszuschöpfen. Sollte es dann noch gelingen, Aktienanlagen eher wie Immobilieninvestments zu betrachten, dann wären noch deutlich höhere Quoten möglich. In Ermangelung eines täglich erkennbaren Preises (Kurses) sind viele Investoren bei Immobilieninvestments deutlich entspannter und risikofreudiger. Die Investition wird hier zum Großteil durch die Brille der Mieteinnahmen getätigt. Nur so ist es erklärbar, dass in den 90iger Jahren erworbene Immobilien ganz cool gehalten wurden, obwohl stellenweise erst die jüngsten Preisanstiege in dem Segment uns wieder auf das Preisniveau der 90iger geführt haben. Diese Coolness würden wir uns bei Aktieninvestments wünschen. Was ist so schlimm an 5% Dividendenrendite bezogen auf den Kaufpreis und ein gleichzeitiges Ausblenden der täglichen Kurskapriolen?

 

Das Team der P&S Vermögensberatungs AG

Die Zeiten sind turbulent und ein Blick durch den dichten Nebel aus täglich neu wabbernden Headlines ist wichtiger denn je.

Wir befinden uns in Zeiten des Umbruchs. Ein Umbruch deshalb, weil die Ära fallender Zinsen und die Ära der Disinflation (also stetig fallender Inflationsraten) zu Ende geht und es deshalb zu mehr oder weniger großen Verwerfungen an den Märkten kommt. Diese Verwerfungen sind zum einen der Neupositionierung von großen Vermögensmassen aber auch den sich erst neu ausbildenden Lernkurven der Verantwortlichen geschuldet. Die Recherchen der P&S haben ergeben, dass es speziell in solchen Phasen immer zu hohen Schwankungen an den Kapitalmärkten kommt und dies somit eher als ein Merkmal und nicht als ein besonderer Risikohinweis zu werten ist!

Sehr kurzfristig betrachtet, sind aus unserer Sicht schon Erschöpfungserscheinungen im Abwärtstrend an den Märkten erkennbar (z.B. der Totalausverkauf Ende September) und damit der Nährboden für eine Gegenbewegung gelegt.

Auf mittlere und lange Sicht wird allerdings die Notenbankpolitik die Richtung vorgeben. Hier sind zwar die Notenbanken bereits sehr spät dran, wir erwarten allerdings, dass sich durch die wirtschaftliche Abkühlung auch die großen Sorgen der Notenbanken (Inflationsraten!) auf absehbare Zeit (wir erwarten eigentlich wöchentlich nachgebende Zahlen) entschärfen und der Rückgang der Inflationsraten auch den Druck von den Notenbanken zu weiteren drastischen Zinsschritten nehmen wird.

Unsere Recherchen zu den vergangenen Krisen und insbesondere zurück bis zur großen Inflation in Deutschland 1922-23 haben ergeben, dass in solchen Situationen stets die Aktie eine hervorragende Möglichkeit zum Vermögenserhalt darstellte. Eine wichtige Erkenntnis war dabei, dass es notwendig war, investiert zu sein und – trotz der Schwankungen – die Aktienquote hoch zu halten … wieso uns das an Ausdauersport erinnert und was es mit den Wellentälern und Wellenbergen auf sich hat, erläutert Matthias Bohn näher im Interview an der Börse Frankfurt:

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Die P&S, eine erfolgreiche und seit nunmehr über 10 Jahren etablierte, unabhängige Vermögensverwaltung sucht Dich!

Wer Lust hat, sich mit den Kapitalmärkten und Unternehmensbilanzen in einem engagierten Team auseinander zu setzen, dem bieten wir die Möglichkeit uns zu unterstützen.  Was wären Deine Aufgaben?

  • Mitwirkung bei der Etablierung einer komplett online-basierten Vermögensverwaltung,
  • Übertragung von Unternehmensdaten in unsere eigens – in Zusammenarbeit mit Studierenden der Uni Bayreuth – entwickelten Research-Datenbank

Neben dem Interesse an Kapitalmärkten und Wertpapieren ist ein grundlegendes Verständnis der einschlägigen Office-Software und hier insbesondere dem Baustein MS Access sowie der sichere Umgang mit englischsprachigen Finanzberichten erforderlich. Für das Projekt der Online-Vermögensverwaltung, das quasi erstmals NEU aufgesetzt wird, arbeiten wir softwareseitig mit einer unserer Partnerbanken an einer White Label Lösung. Hier wären insbesondere die Projektbegleitung, die maßgeblich aus der Anpassung der vorhandenen Lösung an unsere Belange, dem von uns gewünschten Look-and-Feel sowie die spätere Unterstützung bei der Betreuung der Vermögensverwaltungsbausteine gefragt. Programmierkenntnisse sind hier nicht erforderlich! Schaden aber auch nicht 😉

Was können wir Dir bieten?

Neben dem Einblick in die Abläufe bei einer Vermögensverwaltung und vertiefenden Kenntnissen über Wertpapiere und deren Selektion, bieten wir Dir eine Einbindung in ein motiviertes Team, mit relativ flexibler Zeiteinteilung und einer fairen finanziellen Entlohnung im Rahmen einer geringfügigen Beschäftigung („450 EUR Job“). Eine besonders steile Lernkurve dürfte das Projekt der „Online-Vermögensverwaltung“ bringen. Hier wird neben dem Setup auch die laufende Betreuung der Portfolio-Bausteine sehr interessant werden. Wir planen hier bspw. einen Verwaltungs-Baustein „Cybersecurity“ (wollen aber noch nicht zu viel verraten) … und sind für weitere Anregungen offen! Wer sich gerne einbringt und neue Projekte mit gestalten möchte, wird seine wahre Freude haben!

Bewirb Dich bitte einfach online über die info@ps-anlage.de! Wir freuen uns auf Dich!

Dein Team der

P&S Vermögensberatungs AG

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Rund 13% Kurswachstum konnte der P&S Renditefonds im ersten Quartal 2022 verzeichnen. Das alleine wären schon gute Nachrichten. Vergleicht man es mit der Entwicklung des DAX (-9%) im selben Zeitraum, dann wirkt der Erfolg des Renditefonds umso beeindruckender.

Wie konnte also der Renditefonds den negativen Trends an den Märkten trotzen – und wie geht es 2022 im Kontext des Krieges in der Ukraine, Rohstoffmangel und Inflation weiter?

Hohe Rendite trotz Omicron und Ukraine – unsere Strategie im ersten Quartal

Wir haben in der Corona-Krise erneut gelernt, wie wichtig es ist, an einer bewährten Strategie festzuhalten – und sich nicht von der medialen Nachrichtenlage treiben zu lassen.

Das erste Quartal 2022 war ein erneuter Stresstest für unseren Investmentansatz und unsere Strategie. Ein Krieg mitten in Europa, die härtesten Sanktionen in der Geschichte, Inflationsraten von mehr als 7%, und Forderungen nach einem Öl- und Gasembargo – kaum jemand hätte sich diese Entwicklungen zu Beginn des Jahres so ausmalen wollen. Entsprechend ängstlich und aufgeheizt war die Stimmung in den Medien und der Öffentlichkeit

Doch die Zahlen zeigen klar: Der P&S Renditefonds hat den Stresstest nicht nur bestanden, sondern konnte ein starkes Kurswachstum verzeichnen!

Von 73 Positionen im P&S Renditefonds konnten insgesamt 23 ein Kurswachstum von 20% oder mehr seit Jahresbeginn verzeichnen. Besonders drei Branchen waren in unserem Fonds echte Wachstumstreiber:

  • Energie
  • Einzelhandel
  • Düngemittel

Zwischenfazit: Unser Value-Ansatz hat sich in Kombination mit unserem Motto “Kurs halten in stürmischen Zeiten” erneut behaupten können – selbst im Angesicht des Konflikts in der Ukraine.

Kein Kriegsende in Sicht – ändert sich jetzt die Strategie hinter dem P&S Renditefonds?

Die grundlegende Strategie hinter dem Renditefonds ändert sich natürlich nicht. Sie zu ändern würde bedeuten, ein durchdachtes, bewährtes und erfolgreiches Konzept aufzugeben.

Entsprechend werden wir natürlich nicht unsere „Perlen” aus dem Fonds abstoßen und darauf spekulieren, diese später zu günstigeren Kursen wieder einzukaufen. Ebenso wenig werden wir die Titel verkaufen, bei denen wir als überzeugte Value Investoren von einem kräftigen künftigen Kurswachstum ausgehen.

Doch natürlich wollen wir für unsere Investoren eine bestmögliche Performance erreichen. Entsprechend passen auch wir uns den äußeren Umständen auf den Märkten an und nehmen beim P&S Renditefonds einige Anpassungen vor. Das Zauberwort dabei heißt: Mehr Liquidität!

Lektion Nummer 1: Die erfolgreiche Strategie hinter dem P&S Renditefonds bleibt bestehen, jedoch sind taktische Anpassungen notwendig.

Mehr Liquidität für mehr Handlungsspielraum bei Kursrücksetzern

Gegenwärtig sehen wir keinen Grund, die Aktienquote des P&S Renditefonds signifikant zu senken. Aufgrund der aktuellen Marktlage müssen wir jedoch kurz- und mittelfristig von erheblichen Turbulenzen ausgehen.

Deshalb haben wir beschlossen, bei bestimmten Positionen Teilbestände zu veroptionieren und dadurch Prämieneinnahmen zu generieren. Im Falle von Kursrückgängen stünde somit ausreichende Liquidität bereit, um auf mögliche kurzfristige Rückschläge reagieren zu können.

Lektion Nummer 2:  Wir setzen im Falle von Kursrücksetzern auf Liquidität, um angemessen reagieren zu können. Dies erreichen wir vor allem durch Prämieneinnahmen. Das erlaubt uns, an Aktien festzuhalten, bei denen wir von künftigen Kurssteigerungen ausgehen.

Drei Triebkräfte, die Investoren optimistisch stimmen sollten

Eines gleich vorweg: Wir sind nicht der Meinung, dass die gegenwärtige Patt-Situation in der Ukraine zu einem schnellen Frieden führen wird. Im Gegenteil: Wir gehen davon aus, dass es zu einem gewissen Zeitpunkt eine Eskalation geben wird. Es wird also vermutlich erst noch einmal schlechter werden, bevor es eine nachhaltige und längerfristige Verbesserung geben wird.

Dennoch ist dies kein Grund zum akuten Pessimismus oder gar zur Panik, denn einige Entwicklungen sollten sich 2022 als Triebkräfte entpuppen, welche die Märkte – und Anleger – durchaus optimistisch stimmen sollten:

  • Aufgrund der Stimuli aus den Corona-Jahren 2020 und 2021 ist enorm viel Geld im Umlauf. Dieses viele Geld trifft auf ein begrenztes Angebot an attraktiven Investitionsmöglichkeiten wie Aktien. Gute Nachrichten für alle, die Aktien besitzen!
  • Viele Unternehmen haben sich wegen Corona bei Investitionen zurückgehalten. Dieses Investitionskapital wartet nur darauf, endlich investiert zu werden. 
  • Der private Konsum wird 2022 – trotz Ukraine – die Konjunktur stimulieren. Ähnlich wie bei den Unternehmen war auch den privaten Haushalten vieles nicht möglich. Ein typisches Beispiel sind Reisen. Auch dieses viele Geld wartet nun darauf, in einer Welle des Nachholkonsums endlich ausgegeben zu werden.

Lektion Nummer 3:  Die Liquiditätslage, die Investitionen von Unternehmen und der private Nachholkonsum sollten sich 2022 als entscheidende Triebfedern des Wachstums entpuppen. Anleger haben deshalb durchaus Grund zum Optimismus.

Nehmen Sie bei Fragen zur aktuellen Lage gerne jederzeit Kontakt mit einem unserer P&S Finanzexperten auf.

Bleiben Sie optimistisch!

Ihr Matthias Bohn

*Die Wertentwicklung in der Vergangenheit bietet keine Garantie für die zukünftige Entwicklung des Wertes einer Anlage. Der Inhalt dieser Seite dient ausschließlich der allgemeinen Information über Produkte und Dienstleistungen der P&S Vermögensberatungs AG. Die Informationen stellen keine Anlageberatung oder Kaufempfehlung dar.

Der P&S Renditefonds gehört am Anfang des turbulenten Börsenjahres 2022 zu den besten Mischfonds. Das zeigt eine aktuelle Analyse der renommierten Online-Plattform „Der Fonds“.

Großartige Neuigkeiten, die zeigen, dass die konsequente und langfristige Umsetzung unserer Value-Strategie sich auch in unsicheren Zeiten erneut behaupten konnte. Ganz nach unserem Motto: „Kurs halten in stürmischen Zeiten!“

Gute Performance des Mischfonds mehrfach von der Fachpresse ausgezeichnet

Der P&S Renditefonds glänzt somit auch zu Beginn des Jahres 2022 – nicht nur in der Vergleichsgruppe global investierender Mischfonds. In den vergangen Jahren beiden Jahren wurden Fonds- und Finanzexperten sowie die Fachpresse zunehmend auf den P&S Renditefonds aufmerksam. Das liegt nicht zuletzt an der Performance der vergangenen Jahre:

„Fondsperle des Monats“ – eine besondere Ehre für den P&S Renditefonds

Erst im November 2021 wurde der P&S Renditefonds von der renommierten Monatszeitschrift „DAS INVESTMENT“ als Fonds-Perle des Monats ausgezeichnet. Somit gehört unser Fonds zu einer kleinen und exklusiven Gruppe an Fonds,  welche eine Jury der bedeutenden deutschen Finanzzeitschrift unter strikten Bedingungen – und mit einem mehr als kritischem Blick  – als echte „Perlen“ im weiten Meer der Fonds ausgezeichnet hat.

Eine seltene und begehrte Auszeichnung, auf die wir bis heute stolz sind!

Weitere Auszeichnungen als „bester Mischfonds 2021“ und „Top Performer über die Langstrecke“

Erst 2021 wurde der P&S Renditefonds von CAPinside, der größten Community für professionelle Investoren im deutschsprachigen Raum, als „bester Mischfonds 2021“ ausgezeichnet.

Und auch 2020 sicherte sich der P&S Renditefonds als einer der „Top Performer über die Langstrecke“ (Wirtschaftswoche) im Vergleich mit 485 Fonds in der Kategorie „Dynamisch 5 Jahre“ den dritten Platz. Die Experten der P&S Vermögensberatungs AG wurden deshalb von der Wirtschaftswoche als „Beste Vermögensverwalter 2021“ ausgezeichnet!

Mischfonds in Deutschland immer beliebter – eine Herausforderung für Investoren

In Deutschland werden Mischfonds immer beliebter. Auch letztes Jahr (2021) konnten in der Gruppe der Publikumsfonds nur reine Aktienfonds höhere Zuflüsse verzeichnen.

Anleger erhoffen sich von Mischfonds mehr Sicherheit als von reinen Aktienfonds, doch erwarten meist auch solide Renditen. Anfang 2022 konnten viele Mischfonds diese Performance-Anforderungen jedoch kaum erfüllen – und sind in die roten Zahlen gerutscht.

Somit wird  in turbulenten Zeiten die Wahl eines geeigneten Mischfonds für Anleger zu einer zunehmend großen Herausforderung.

Der Blick auf  die Analyse von „Der Fonds“ zeigt, dass der P&S Renditefonds den Turbulenzen und Börsenwidrigkeiten Anfang 2022 bisher trotzen konnte. Doch was sind die Ursachen dafür? Eine klare Strategie, die konsequent und langfristig umgesetzt wird.

Der P&S Renditefonds soll hohe Rendite mit hoher Sicherheit vereinen

„Das Motto: „Im Einkauf liegt der Gewinn.“ Bohn investiert die ihm anvertrauten Kundengelder streng nach Value-Kriterien.“
– 
Sven Stoll (derfonds.com) über den P&S Renditefonds

Der P&S Renditefonds ist ein global investierender Mischfonds. Wir verfolgen unter Führung unseres Vorstandes Matthias Bohn bei unseren Investitionsentscheidungen eine konsequente und bewährte Strategie des “Value Investing”.

„Im Fokus stehen solide Unternehmen mit günstigen Bewertungen.“
– Sven Stoll (derfonds.com) über den P&S Renditefonds

Wir nehmen also den tatsächlichen Wert eines Unternehmens in den Blick – und nicht nur dessen Aktienkursentwicklung. Somit lassen wir uns nicht vom Kurswert, kurzfristigen Trends oder der medialen Nachrichtenlage treiben.

Ergänzt wird die Value-Strategie durch unser Cashflow-Konzept. Dividenden, Zinsen und Optionsprämien sollen dabei neben Kursgewinnen für hohe laufende Erträge sorgen und mögliche Kursschwankungen von Wertpapieren abfedern.

Mehr Informationen zu der Strategie hinter dem P&S Renditefonds finden Sie hier.

So können Sie in den P&S Renditefonds investieren

Bei Interesse können Sie ganz einfach in den P&S Renditefonds investieren.

Falls Sie bereits über ein Depot bei einer Bank verfügen, suchen Sie einfach nach der Wertpapierkennnummer “A0RKXE” für die thesaurierende Variante des Fonds, bei dem Erträge automatisch reinvestiert werden. Die ausschüttende Variante finden Sie unter der Wertpapierkennnummer “A2H7PC”.

Hier finden Sie die wesentlichen Anlegerinformationen.

Wir freuen uns sehr, dass der P&S Renditefonds auch zu Beginn des Jahres 2022 zu den besten Mischfonds gehört – besonders für unsere Investoren und Kunden, für die wir besonders in diesen stürmischen Zeiten täglich unser Bestes geben.

Bei Interesse oder weiteren Fragen können Sie gerne jederzeit Kontakt mit uns aufnehmen.

Ihr Team der P&S Vermögensberatungs AG

*Die Wertentwicklung in der Vergangenheit bietet keine Garantie für die zukünftige Entwicklung des Wertes einer Anlage. Der Inhalt dieser Seite dient ausschließlich der allgemeinen Information über Produkte und Dienstleistungen der P&S Vermögensberatungs AG. Die Informationen stellen keine Anlageberatung oder Kaufempfehlung dar.

 

 

 

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Was wird uns das Jahr 2022 aus finanzieller Sicht bringen? Kehrt nach zwei turbulenten und teils chaotischen Jahren – und einem schwierigen Start in das neue Jahr –  endlich wieder etwas Ruhe und Beständigkeit an den Börsen ein? Oder droht aufgrund der Zinswende eine Kurskorrektur?

Wir möchten Ihnen unsere Sicht der Dinge darlegen – und die wichtigsten Fragen beantworten, die uns zum Anfang des Jahres 2022 immer wieder begegnen.

  • Welche Faktoren haben das Jahr 2021 bestimmt?
  • Wie wird sich die Konjunktur ohne enorme fiskalische Stimuli entwickeln?
  • Auf welche Assetklassen sollte man 2022 setzen?
  • In welchen Branchen ist mit hohen Renditen zu rechnen?
  • Was bedeutet eine mögliche Zinswende für Anleger?

Rückblick 2021 – Ein Jahr nach dem Motto “Fahren auf Sicht”

Auch 2021 bestimmte vor allem die Corona-Pandemie das Geschehen an den Märkten. Zunächst startete das Jahr ruhiger als erwartet. Die Ankündigung über die kommenden Impfstoffe machte die Erwartung, dass die Pandemie dadurch 2021 zu einem Ende kommen wird, zur vorherrschenden Meinung. Die Zeichen standen gut für eine langfristige und relativ stetige Erholung.

Leider war das Jahr turbulenter, unübersichtlicher und anstrengender als erwartet. Von Woche zu Woche verbreiteten sich neue Nachrichten. Eine ständig neue Nachrichtenlage zur Wirksamkeit der Corona-Impfstoffe, politischen Corona-Maßnahmen, neuen Virus-Varianten zwangen uns alle, ständig auf Sicht zu fahren.

Das bedeutet nicht, dass wir von unserer langjährigen und bewährten Strategie abwichen. Im Gegenteil: Mit einer Rendite von +20,48% konnte unser P&S Renditefonds (in der thesaurierenden Variante) das hervorragende Ergebnis von 2020 (+16,55%) noch einmal toppen.

Lektion Nr. 1: Egal wie turbulent die Nachrichtenlage, eine durchdachte Strategie konsequent durchzuhalten ist und bleibt der Königsweg!

Was passiert, wenn die Staaten den Geldhahn zudrehen?

Staatsausgaben werden auch 2022 auf einem hohen Niveau bleiben. Doch im Vergleich zu den Jahren 2020 und 2021 wird es aller Voraussicht nach einen signifikanten Einbruch geben. Dies ist nicht weiter verwunderlich und liegt schlicht und einfach daran, dass Regierungen 2020 und 2021 enorm viel Geld in Umlauf brachten, um die Konjunktur im Angesicht der Pandemie zu stützen.

Von diesen fiskalischen Stimuli profitierte 2021 eine Assetklasse besonders: Aktien. Doch was passiert 2022, wenn die Geldmenge nicht mehr so rapide und umfangreich ausgeweitet wird wie in den beiden Jahren zuvor? Droht bei Aktien ein breiter Kursverfall? Keineswegs!

Es gibt keine Alternative zu Aktien

Aktien werden als Asset-Klasse auch 2022 der große Profiteur des “billigen Geldes” bleiben – auch wenn weniger neues Geld in den Umlauf gelangen wird als 2020 und 2021. Niedrige Zinsen und vom Geld überflutete Märkte bleiben die Treiber dieser Entwicklung.

Am Ende trifft also enorm viel Geld auf ein relativ begrenztes Angebot an Anlageformen, die positive Aussichten auf eine ordentliche Rendite bieten. Für Anleger gibt es also keinen Grund, ein aktienlastiges Depot grundsätzlich umzustrukturieren. Ganz im Gegenteil: Eine Erhöhung der Aktienquote für risikoscheue Anleger, die Aktien immer noch meiden, empfiehlt sich auch 2022 weiterhin!

Lektion Nr. 2: Bei den Assetklassen gilt mit Bezug auf Aktien das „TINA“-Prinzip: TINA – “there is no alternative”. Aktien bleiben auch 2022 alternativlos, wenn man eine solide Rendite erzielen möchte.

Konjunktur 2022: Privater Konsum als Konjunktur-Booster?

Gute Investoren wissen, dass Psychologie im wirtschaftlichen Verhalten von Menschen eine enorm wichtige Rolle spielt. Davon ist wirklich jeder betroffen: Der CEO eines Großunternehmens, der informierte Privatanleger, und auch Otto Normalverbraucher.

Die Pandemie hat Menschen massiv verunsichert – egal ob im privaten oder unternehmerischen Kontext. Wenn es 2022 zu einem Ende der Ausnahmesituation kommt, wird sich der private Haushaltskonsum als entscheidender Konjunktur-Booster erweisen.

Reisen, Restaurantbesuche, Kurzausflüge, Events und entspannte Shopping-Samstage – all dies machte Corona unmöglich – oder zumindest so unangenehm, dass Menschen darauf verzichteten und lieber zuhause blieben.

Otto Normalverbraucher wird also 2022 vieles nachholen, was 2020 und 2021 nicht möglich war. Dies belebt die Konjunktur – und gleicht im besten Fall die negativen Effekte aus, die sich aus den wegfallenden Stimuli durch Staatsausgaben ergeben.

Unser Tipp für 2022: Konjunktursensible Branchen könnten die großen Gewinner sein

Dieses Jahr könnten die sogenannten konjunktursensiblen “Zykliker” zu den großen Gewinnern am Aktienmarkt gehören. Dazu gehören typischerweise Aktien von Unternehmen aus bestimmten Branchen wie etwa Stahl, Öl und Gas, Automobilbau und Chemie.

Doch warum werden gerade solche “klassischen” Branchen wieder attraktiv? Wir gehen davon aus, dass 2022 viele Probleme dieser Branchen deutlich geringer ausfallen, als zu den Hochjahren der Pandemie.

Konkret bedeutet das: Lieferketten werden wieder in Gang kommen und bei vielen Rohstoffen sollten die Preise sinken. Das bedeutet wiederum: Weniger Mangel an Mikrochips und Halbleitern, günstigere Energie, und billigere Baustoffe.

Zudem verhielt es sich bei den Unternehmen in 2020 und 2021 ähnlich wie bei den Verbrauchern: Wegen großer Unsicherheit scheute man Ausgaben. Viele Unternehmen warten nun also geradezu darauf, 2022 endlich wieder mit “Vollgas” zu investieren.

Doch was bedeutet das alles nun für die Investition in Aktien? Investitionen in zyklische Value-Titel könnten 2022 zu den ganz großen Gewinnern gehören. Profitieren könnten davon neben klugen Investoren im übrigen besonders entsprechende Unternehmen in Europa und Japan – und damit die beiden Wirtschaftsräume insgesamt.

Zu den Verlierern 2022 könnten hingegen hoch- bis überbewertete Unternehmen im Technologiebereich gehören, deren unternehmerische Kennzahlen die teilweise extrem stark gewachsenen Kursbewertung aus den Pandemie-Jahren nicht länger tragen werden.

2022 könnte also ein Jahr der Neubewertungen und Favoritenwechsel werden, in dem Investitionen in konjunktursensible Value-Titel besonders gute Chancen auf eine hohe Rendite bieten.

Lektion Nr. 3: Value-Aktien von vielversprechenden Unternehmen aus konjunktursensiblen Branchen sind 2022 besonders aussichtsreich.

Die „Gretchen-Frage“ 2022: Was machen die Notenbanken?

Investoren auf der ganzen Welt warten bereits jetzt verunsichert auf den März diesen Jahres, denn dann verkündet die amerikanische Notenbank “Federal Reserve” (FED) aller Voraussicht nach eine Kehrtwende – weg von der übermäßig expansiven Geldpolitik.

Alarmiert von einer Inflation, die im Dezember 2021 in den USA die Marke von 7 Prozent erreichte, wird die FED wohl darauf setzen, den Geldfluss zu reduzieren. Das wichtigste Instrument dabei ist die Erhöhung der Leitzinsen.

Auch Christine Lagarde, Präsidentin der Europäischen Zentralbank (EZB), äußerte sich in diesem Jahr mehrmals zunehmend offen gegenüber schrittweisen Zinserhöhungen, welche bereits 2022 beginnen könnten. Auch in Europa ist es die unerwartet hohe Inflation, welche die EZB zu einer Kursänderung bewegen könnte. Vor nicht allzu langer Zeit bekräftigte Lagarde noch Ihre Ansicht, dass eine Leitzinserhöhung nicht nötig sei.

Wann und wie werden die Zinsen erhöht?

Bisher kann man im Detail noch nichts über den Umfang künftiger Zinserhöhungen sagen. Experten erwarten in den USA aber 2022 mindestens drei Zinserhöhungen, sodass der Leitzins bis zum Jahresende auf etwa 0,75 bis 1,0 Prozent steigen könnte.

Auch für das Folgejahr rechnen führende Analysten mit weiteren Erhöhungen. Demzufolge könnte der Leitzins dann Ende 2023 zwischen 1,5 und 1,75 Prozent liegen.

Doch wo liegt nun eigentlich für das Risiko der sogenannten Zinswende?

Unklarheit über Zinsen hängt wie eine dunkle Wolke über den Märkten

Das Risiko liegt vor allem im Ausmaß und der Qualität der Zinserhöhungen. Werden die Zinsen zu schnell und zu stark erhöht, werden die Märkte empfindlich reagieren. Bereits jetzt, am Beginn des Jahres 2022, spüren wir genau diese Unsicherheit über das Ausmaß der Zinserhöhungen – und Unsicherheit ist nie ein Freund der Märkte, denn Investoren wie Unternehmen brauchen vor allem eins: Planbarkeit und Sicherheit.

Sollten sich Anleger nun also den Kopf darüber zerbrechen, wie und wann die EZB oder die FED die Zinsen erhöht? Keineswegs! Auch wenn die Zinswende – die tatsächlich eher ein “Zinswendchen” werden könnte – 2022 bereits jetzt als Thema dominiert, so gilt weiterhin: Die Investition in Aktien solider Unternehmen zu guten Kursen bleibt eine sichere und vielversprechende Strategie der Vermögensanlage.

Lektion Nr. 3: Die Notenbanken werden 2022 die Zinsen erhöhen. Dies könnte zu vorübergehenden Turbulenzen an den Märkten führen. Mit einer soliden Investment-Strategie können sich Anleger jedoch frühzeitig dafür wappnen und vielleicht sogar zu den Gewinnern der Zinswende gehören.

Wenden Sie sich bei Fragen direkt an unsere P&S Finanzexperten

Unsere Experten stehen Ihnen bei Fragen zur Vermögensanlage gerne zur Seite! Bei Interesse am P&S Renditefonds finden Sie außerdem hier weitere Informationen. Sie können über Ihre Bank außerdem direkt in den Fonds investieren.

Bleiben Sie optimistisch und halten Sie Kurs – auch in stürmischen Zeiten. Wir stehen Ihnen dabei immer gerne zur Seite!

 

*Die Wertentwicklung in der Vergangenheit bietet keine Garantie für die zukünftige Entwicklung des Wertes einer Anlage. Der Inhalt dieser Seite dient ausschließlich der allgemeinen Information über Produkte und Dienstleistungen der P&S Vermögensberatungs AG. Die Informationen stellen keine Anlageberatung oder Kaufempfehlung dar.

Es ist ein positives Signal: Immer mehr Menschen in Deutschland vertrauen die Verwaltung ihres Vermögens professionellen und unabhängigen Vermögensverwaltern an. Dabei können sich die Ergebnisse durchaus sehen lassen, wie eine Analyse von Prof. Dr. Hartwig Webersinke vom des Instituts für Vermögensverwaltung (InVV) zeigt.

Kundenbetreuung hat höchste Priorität

Mit keiner Tätigkeit verbringen unabhängige Vermögensverwalter in Deutschland mehr Zeit als mit dem direkten Kontakt zu Kunden. Im Schnitt sind es rund 40% der gesamten Arbeitszeit, die auf die unmittelbare Kundenbetreuung entfallen. Wahrscheinlich wäre der Wert noch höher, wenn nicht ein Viertel der Arbeitszeit damit verbracht werden müsste, vorgeschriebene Maßnahmen des Gesetzgebers zu erfüllen.

Unabhängig verwaltetes Vermögen in Deutschland wächst stetig

In den letzten zehn Jahren wuchs das professionell und unabhängig verwaltete Vermögen in Deutschland enorm an. Die “Assets under Management” pro unabhängiger Vermögensverwaltung wuchsen in den vergangenen 8 Jahren um 111%. Dieser Zuwachs übersteigt den Zuwachs der Geldmenge in Deutschland im selben Zeitraum (+36%) um ein Vielfaches! Die Branche unabhängiger Vermögensverwalter verzeichnet also einen regelrechten Boom. Doch was genau macht die Branche für Kunden so attraktiv?

Warum entscheiden sich Kunden für einen unabhängigen Vermögensverwalter?

Ein wichtiger Grund ist, dass die Kunden einem unabhängigen Berater und Verwalter mehr Vertrauen schenken, als etwa einem Berater aus dem in Teilen stark provisionsgetriebenen Bankensektor. Auch gut informierten und anspruchsvollen Kunden können Banken oft nicht mehr bieten, was eigentlich gewünscht wird. Zu Einzeltiteln findet dort kaum aktive Beratung statt. Stattdessen werden verstärkt Standardlösungen oder passive Investments verkauft.

Anspruchsvolle Kunden wollen aber bei der Auswahl von Einzeltiteln und Fonds mitreden – und keine Standardlösung vorgesetzt bekommen. Entsprechend fühlen sich bei einem unabhängigen Vermögensverwalter viel besser aufgehoben. Dort erhalten sie eine maßgeschneiderte Lösungen, die ihren Vorstellungen wirklich entspricht – und dies alles kosteneffizient.

Das durchschnittliche verwaltete Depot: Mittleres Risiko, 51% Aktienquote

Die Kunden unabhängiger Vermögensberater wünschen sich im Schnitt eine Vermögensanlage mit mittlerem Risiko. So lag die durchschnittliche Risikoklasse eines unabhängig verwalteten Depots bei 3,2 Punkten (auf einer Skale von 1 bis 5 Punkten).

Die Untersuchung gibt auch Aufschluss über die Aufteilung eines durchschnittlichen Depots nach Assetklassen. Die Asset Allocation sah 2021 demnach wie folgt aus:

  • Aktien: 51%
  • Renten und Rentenfonds: 24%
  • Mischfonds: 11%
  • Liquider Anteil: ca. 5%
  • Gold: 4%
  • Immobilien: 1,5%

Die Mehrheit der Vermögensverwalter geht davon aus, dass die Aktienquote in den nächsten Jahren weiter ansteigen wird.

Wie geht es weiter? Die Zukunft unabhängiger Vermögensverwalter in Deutschland

Nach Einschätzung des Instituts für Vermögensverwaltung wird die Branche unabhängiger Vermögensverwalter weiter wachsen. Kunden vertrauen ihrem persönlichen Berater und gehen deshalb meist langjährige Beziehungen ein. Besonders in Krisenzeiten wünschen sich Menschen außerdem einen unabhängigen Berater. In einer Zeit, die von Krisen geprägt ist, wird die Nachfrage vieler Menschen nach der Expertise und dem Rat unabhängiger Vermögensverwalter weiter wachsen – und damit auch die Branche.

Wenn auch Sie nach einem unabhängigen Vermögensverwalter suchen, können Sie gerne jederzeit Kontakt mit uns aufnehmen. Wir freuen uns auf Sie!

Unser hauseigener P&S Renditefonds wurde von der Monatszeitschrift „DAS INVESTMENT“ im November 2021 als Fonds-Perle des Monats ausgezeichnet. Die Auswahl des monatlich ausgezeichneten Fonds findet exklusiv innerhalb der Chefredaktion der großen deutschen Finanzzeitschrift statt.

Umso mehr freut es uns, dass unsere langfristige und beständige Anlagestrategie von einem weiteren Qualitätsmagazin ausgezeichnet wurde.

Ein Fonds mit hoher Rendite über die Langstrecke

Besonders die hohe Rendite fiel den Experten von DAS INVESTMENT auf. Über die wichtigen Marken von drei bzw. fünf Jahren landet der Fonds (bei Morningstar) konstant unter den besten 10 Prozent in der Vergleichsgruppe.

Erst vor kurzem wurde der P&S Renditefonds von CAPinside, der größten Community für professionelle Investoren im deutschsprachigen Raum, als „bester Mischfonds 2021“ ausgezeichnet.

Hohe Volatilität vor allem wegen Corona-Crash

Den Redakteuren fiel neben der hohen Rendite unseres Fonds auch die hohe Volatilität auf. Ein wichtiger Faktor dabei ist allerdings der Corona-Crash im Frühjahr 2020.

Weil wir damals zyklisch aufgestellt waren und von einem Aufschwung profitieren wollten, hat es uns besonders hart erwischt. Doch ganz im Sinne eines unserer finanziellen Leitmotive – „Kurs halten in stürmischen Zeiten“ – hielten wir an unseren Positionen fest.

 

Als Value-Investoren waren wir auch zu den schlimmsten Zeiten des Corona-Crashs von unseren Positionen überzeugt. Es hat dann nicht lange gedauert, bis unsere klare Strategie und unsere Disziplin an den Märkten belohnt wurde.
– Matthias Bohn, Vorstand der P&S Vermögensberatung AG

Value-Strategie: Auf solide Werte kommt es an

Die hohe Volatilität im Frühjahr 2020 ist für unseren Fonds eher eine Ausnahme. Üblicherweise können Anleger mit einer jährlichen Schwankung von etwa 10-12% rechnen.

Das Konzept unseres P&S Renditefonds zielt nämlich darauf ab, Performance und Sicherheit zu vereinen. Die Solidität der Anlagen steht dabei immer im Vordergrund. Dafür suchen wir immer nach stabilen Unternehmen, die gut aufgestellt sind, und etwas produzieren oder anbieten, was am Markt immer nachgefragt wird. Spekulationen und Prognosen, die oft medial getrieben sind, meiden wir vollständig. Somit sind wir klassische Value-Investoren.

Growth-Investing vs. Value-Investing

In unserer langjährigen Tätigkeit als Vermögens- und Finanzberater sind wir immer wieder mit einem Missverständnis konfrontiert worden: Im Vergleich zu Growth-Strategien würde eine Value-Strategie nur kleine Erträge bringen. Unser P&S Renditefonds beweist das Gegenteil. Doch was ist eigentlich der Unterschied zwischen „Growth“ und „Value“?

  • Ein Growth-Investor möchte so früh wie möglich Wachstumsmärkte erkennen. Anschließend möchte er dann in diesem Markt Unternehmen auswählen, die vermutlich (!) überstark wachsen.
  • Ein Value-Investor sucht nach Unternehmen, die wirtschaftlich solide am Markt aufgestellt sind und deren Aktien aber aufgrund einer Unterbewertung relativ günstig zu haben sind. Weil die Unternehmen meist stabile Gewinne erzielen und hoch profitabel sind, geht der Investor davon aus, dass die Kursbewertung künftig steigt.

Das Problem bei einer Growth-Strategie: Leider gleicht die Spekulation darüber, welche Unternehmen überdurchschnittlich wachsen, dem Blick in die Glaskugel. Die Zukunft ist fundamental unsicher und reine Projektionen von künftigen Unternehmenszahlen sind am Ende nur Prognosen – und basieren nicht auf gegenwärtigen Werten.

Doch wie kann eine Value-Strategie überhaupt solide Erträge generieren?

Mit einer Value-Strategie gute Renditen erzielen – ein Beispiel

Value-Investoren setzten auf belastbare Indikatoren, klare Unternehmenskennzahlen, und schließen daraus auf eine Unterbewertung eines Unternehmens am Markt. Das heißt dann auch, dass die Bewertung des Unternehmens in Zukunft mit hoher Wahrscheinlichkeit steigen wird.

Im Gegensatz zur Growth-Strategie setzt man dabei nicht auf eine extrem starkes Unternehmenswachstum. Man setzt darauf, dass der Markt erkennt, wie wertvoll das Unternehmen tatsächlich ist.

Ein gutes Beispiel dafür liefert die Lufthansa im Jahr 2015. Als dauernde Streiks und negative Schlagzeilen das Unternehmen belasteten, rutschte der Aktienkurs im selben Jahr zwischenzeitlich auf unter 12€. Doch die Geschäftszahlen waren 2015 mehr als gut.

Die Kaufreaktion unter Anliegern blieb zunächst aus. Doch bereits 2017 erreichte die Lufthansa-Aktie zeitweise eine Kursbewertung von fast 31€. Der Kurs hatte sich also in 2 Jahren mehr als verdoppelt. Daran zeigt sich, dass ein kühler Kopf und ein klarer Blick auf belastbare Unternehmenskennzahlen sich langfristig auszahlen kann.

Das Konzept hinter der Fonds-Perle des Monats 2021 („DAS INVESTMENT“) im Detail

Bei Interesse können Sie gerne hier das Konzept hinter dem P&S Renditefonds detailliert ansehen.

Außerdem finden Sie hier den angesprochenen Artikel aus DAS INVESTMENT (November 2021), in dem der P&S Renditefonds zur Fonds-Perle des Monats November 2021 gekürt wurde.

Wir freuen uns sehr über diese Auszeichnung – besonders für unsere Investoren, für die wir täglich unser Bestes geben. Umso schöner, wenn unsere Strategie auch zunehmend in den Fachmedien Beachtung findet.

Bei Interesse oder weiteren Fragen können Sie gerne jederzeit Kontakt mit uns aufnehmen.

Im Namen des Teams der P&S AG

Matthias Bohn

 

*Die Wertentwicklung in der Vergangenheit bietet keine Garantie für die zukünftige Entwicklung des Wertes einer Anlage. Der Inhalt dieser Seite dient ausschließlich der allgemeinen Information über Produkte und Dienstleistungen der P&S Vermögensberatungs AG. Die Informationen stellen keine Anlageberatung oder Kaufempfehlung dar.

Im Newsletter von „DAS INVESTMENT“ hat mich heute direkt eine Überschrift angesprochen. „Wie Vermögensverwalter erfolgreiche Fonds betreuen“ titelt der Autor dort und ich dachte mir sofort, das interessiert mich! Zum einen war ich gespannt, welche Erfolgsfaktoren der Redakteur, Andreas Harms, ausgemacht hat bzw. nach welchen Kriterien er erfolgreiche Fonds identifiziert und – nicht minder spannend – ob wir mit unserem P&S Renditefonds vielleicht auch in diesem Artikel auftauchen 🙂

Was soll ich sagen, auch wenn wir nicht direkt im Artikel erwähnt wurden, so freute es mich umso mehr, als ich uns dann in der Übersicht der AUSERWÄHLTEN fand … wer den gesamten Artikel gerne lesen möchte – hier ist der Link. Die Tabelle habe ich einfach mal mit übernommen 😉

Ich bin mir sicher, dass dies auch unsere Investoren der ersten Stunde mehr als freuen wird!!!

Euer Team der P&S

Matthias Bohn

 

Die „Auserwählten“ nach Alphabet geordnet …