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P&S Renditefonds mit +13% Rendite im ersten Quartal 2022 – Wie geht es weiter?

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Rund 13% Kurswachstum konnte der P&S Renditefonds im ersten Quartal 2022 verzeichnen. Das alleine wären schon gute Nachrichten. Vergleicht man es mit der Entwicklung des DAX (-9%) im selben Zeitraum, dann wirkt der Erfolg des Renditefonds umso beeindruckender.

Wie konnte also der Renditefonds den negativen Trends an den Märkten trotzen – und wie geht es 2022 im Kontext des Krieges in der Ukraine, Rohstoffmangel und Inflation weiter?

Hohe Rendite trotz Omicron und Ukraine – unsere Strategie im ersten Quartal

Wir haben in der Corona-Krise erneut gelernt, wie wichtig es ist, an einer bewährten Strategie festzuhalten – und sich nicht von der medialen Nachrichtenlage treiben zu lassen.

Das erste Quartal 2022 war ein erneuter Stresstest für unseren Investmentansatz und unsere Strategie. Ein Krieg mitten in Europa, die härtesten Sanktionen in der Geschichte, Inflationsraten von mehr als 7%, und Forderungen nach einem Öl- und Gasembargo – kaum jemand hätte sich diese Entwicklungen zu Beginn des Jahres so ausmalen wollen. Entsprechend ängstlich und aufgeheizt war die Stimmung in den Medien und der Öffentlichkeit

Doch die Zahlen zeigen klar: Der P&S Renditefonds hat den Stresstest nicht nur bestanden, sondern konnte ein starkes Kurswachstum verzeichnen!

Von 73 Positionen im P&S Renditefonds konnten insgesamt 23 ein Kurswachstum von 20% oder mehr seit Jahresbeginn verzeichnen. Besonders drei Branchen waren in unserem Fonds echte Wachstumstreiber:

  • Energie
  • Einzelhandel
  • Düngemittel

Zwischenfazit: Unser Value-Ansatz hat sich in Kombination mit unserem Motto “Kurs halten in stürmischen Zeiten” erneut behaupten können – selbst im Angesicht des Konflikts in der Ukraine.

Kein Kriegsende in Sicht – ändert sich jetzt die Strategie hinter dem P&S Renditefonds?

Die grundlegende Strategie hinter dem Renditefonds ändert sich natürlich nicht. Sie zu ändern würde bedeuten, ein durchdachtes, bewährtes und erfolgreiches Konzept aufzugeben.

Entsprechend werden wir natürlich nicht unsere „Perlen” aus dem Fonds abstoßen und darauf spekulieren, diese später zu günstigeren Kursen wieder einzukaufen. Ebenso wenig werden wir die Titel verkaufen, bei denen wir als überzeugte Value Investoren von einem kräftigen künftigen Kurswachstum ausgehen.

Doch natürlich wollen wir für unsere Investoren eine bestmögliche Performance erreichen. Entsprechend passen auch wir uns den äußeren Umständen auf den Märkten an und nehmen beim P&S Renditefonds einige Anpassungen vor. Das Zauberwort dabei heißt: Mehr Liquidität!

Lektion Nummer 1: Die erfolgreiche Strategie hinter dem P&S Renditefonds bleibt bestehen, jedoch sind taktische Anpassungen notwendig.

Mehr Liquidität für mehr Handlungsspielraum bei Kursrücksetzern

Gegenwärtig sehen wir keinen Grund, die Aktienquote des P&S Renditefonds signifikant zu senken. Aufgrund der aktuellen Marktlage müssen wir jedoch kurz- und mittelfristig von erheblichen Turbulenzen ausgehen.

Deshalb haben wir beschlossen, bei bestimmten Positionen Teilbestände zu veroptionieren und dadurch Prämieneinnahmen zu generieren. Im Falle von Kursrückgängen stünde somit ausreichende Liquidität bereit, um auf mögliche kurzfristige Rückschläge reagieren zu können.

Lektion Nummer 2:  Wir setzen im Falle von Kursrücksetzern auf Liquidität, um angemessen reagieren zu können. Dies erreichen wir vor allem durch Prämieneinnahmen. Das erlaubt uns, an Aktien festzuhalten, bei denen wir von künftigen Kurssteigerungen ausgehen.

Drei Triebkräfte, die Investoren optimistisch stimmen sollten

Eines gleich vorweg: Wir sind nicht der Meinung, dass die gegenwärtige Patt-Situation in der Ukraine zu einem schnellen Frieden führen wird. Im Gegenteil: Wir gehen davon aus, dass es zu einem gewissen Zeitpunkt eine Eskalation geben wird. Es wird also vermutlich erst noch einmal schlechter werden, bevor es eine nachhaltige und längerfristige Verbesserung geben wird.

Dennoch ist dies kein Grund zum akuten Pessimismus oder gar zur Panik, denn einige Entwicklungen sollten sich 2022 als Triebkräfte entpuppen, welche die Märkte – und Anleger – durchaus optimistisch stimmen sollten:

  • Aufgrund der Stimuli aus den Corona-Jahren 2020 und 2021 ist enorm viel Geld im Umlauf. Dieses viele Geld trifft auf ein begrenztes Angebot an attraktiven Investitionsmöglichkeiten wie Aktien. Gute Nachrichten für alle, die Aktien besitzen!
  • Viele Unternehmen haben sich wegen Corona bei Investitionen zurückgehalten. Dieses Investitionskapital wartet nur darauf, endlich investiert zu werden. 
  • Der private Konsum wird 2022 – trotz Ukraine – die Konjunktur stimulieren. Ähnlich wie bei den Unternehmen war auch den privaten Haushalten vieles nicht möglich. Ein typisches Beispiel sind Reisen. Auch dieses viele Geld wartet nun darauf, in einer Welle des Nachholkonsums endlich ausgegeben zu werden.

Lektion Nummer 3:  Die Liquiditätslage, die Investitionen von Unternehmen und der private Nachholkonsum sollten sich 2022 als entscheidende Triebfedern des Wachstums entpuppen. Anleger haben deshalb durchaus Grund zum Optimismus.

Nehmen Sie bei Fragen zur aktuellen Lage gerne jederzeit Kontakt mit einem unserer P&S Finanzexperten auf.

Bleiben Sie optimistisch!

Ihr Matthias Bohn

*Die Wertentwicklung in der Vergangenheit bietet keine Garantie für die zukünftige Entwicklung des Wertes einer Anlage. Der Inhalt dieser Seite dient ausschließlich der allgemeinen Information über Produkte und Dienstleistungen der P&S Vermögensberatungs AG. Die Informationen stellen keine Anlageberatung oder Kaufempfehlung dar.